Eigener Bericht vom Dezember 2002

Die Arbeiten am neuen Vereinshaus haben erfolgreich begonnen

Am Donnerstag wurden die Arbeiten am Fundament von der Karbener Firma Domotec abgeschlossen und am Freitag trafen bereits die beiden ersten LKW´s der Firma Talis Holzhäuser ein. Nach der Verzögerung bei der Baugenehmigung sind die Termine halt sehr eng geworden.

Trotzdem ist der Vereinsheim-Neubau erfolgreich gestartet. Die zahlreichen Helfer arbeiteten bei der Kälte natürlich schneller und ihre Frauen sorgten für hervorragende Verpflegung. Dadurch ist es uns gelungen, dass bereits am 2. Tag alle Blockbohlen-Außenwände aufgebaut werden konnten. Eine gelungene Mischung von "alten Hasen" und "jungen Wilden" war Garant für den Erfolg.

In der nächsten Woche wird ein 10-Mann-Team der beiden Vereine zusammen mit einem "Talismann" das Ständerwerk errichten. Und in der Woche darauf wird mit der Dachmontage begonnen. Innerhalb von 2 Wochen soll die "Außendichtmontage" abgeschlossen sein. 

Auch mit dem Streichen der Außenwände wurde bereits am 2. Tag begonnen

 Frankfurter Neue Presse vom 29.11.02

Der "Hit": Olympia – VfB

Friedberg. Das Spitzenspiel des auf fünf Partien reduzierten Wochenend-Programms in der Fußball-Kreisliga B Friedberg (Gr. 2) geht zweifelsohne am Sonntag (14 Uhr) in Friedberg-Fauerbach über die Bühne. Dort trifft der gastgebende FC Olympia (2. Platz/31 Punkte) auf Tabellenführer VfB Petterweil (1./33).

Die Olympianer klagen über miserable Trainingsverhältnisse. Schon seit Wochen müsse man auf den Hartplatz im benachbarten Ossenheim ausweichen, da das heimische Elachfeld in unbespielbarem Zustand sei. "Zudem lief es zuletzt nicht immer ganz rund in unserem Spiel", hat Olympia-Vorstandsmitglied Jürgen Güssgen einigen Sand im Getriebe entdeckt
Nichtsdestotrotz wolle man am Sonntag den VfB Petterweil von der Tabellenspitze boxen: "Schließlich soll es in diesem Jahr mit dem Aufstieg in die Kreisliga A, aus der wir vor sechs Jahren abgestiegen sind, endlich klappen."
Fauerbachs Trainer Jürgen Ohl muss einzig und allein Angreifer Michael Wiertelorz ersetzen, der sich in einem kürzlich ausgetragenen Testspiel gegen A-Ligist SV Steinfurth (1:3) eine Knieverletzung zuzog. Die Beschattung von VfB-Angriffstandem Groß/Büttner (je 10 Saisontore) werde man Patrick Wiertelorz und Thomas Langguth übertragen.

 

Ohls Petterweiler Trainerkollege Andreas Sarroca wäre zum gestrigen Zeitpunkt froh, überhaupt auf Avdulj Groß zurückgreifen zu können. Der laboriert noch an einer im Training erlittenen Knöchelverletzung und soll im Fall X durch "Yanki" Escalera vertreten werden. Fraglich ist auch noch der Einsatz von Libero Jan Koch, der vergangenen Sonntag zum zweiten Mal Vater geworden war. Trainer Sarroca viel sagend: "Wir fahren nicht nach Fauerbach, um dort zu verlieren. Mindestziel ist ein Punkt, damit wir im Kampf um einen der beiden ersten Plätze weiter im Rennen bleiben."

 Frankfurter Neue Presse vom  22.11.02 Arbeiten am Fundament werden Anfang Dezember abgeschlossen

VfB Petterweil will oben bleiben

Petterweil. "Jetzt, da wir so weit oben stehen, wollen wir dort auch bleiben!" Joachim Moritz, seit 1993 als Spielausschussboss beim VfB Petterweil im Amt, ist guten Mutes, dass der aktuelle erste Platz in der Fußball-Kreisliga B Friedberg (Gr. 2) möglicherweise gehalten werden kann. Die Mannschaft von "Trainer-Dauerbrenner" Andreas Sarroca arbeite gut, sei willig - und drauf und dran, die vor Saisonbeginn ausgegebene Losung "Ziel: Platz fünf" noch zu übertreffen. "Aber wenn's mit dem Aufstieg nichts würde, dann würde für uns auch keine Welt zusammenbrechen", so Moritz.

Am Sonntag steht der VfB bei Nachbar FC Rendel (6.) vor einem kniffligen Derby. "Der FC hat noch etwas gutzumachen", weiß Moritz, "das 2:5 vom Hinspiel wurmt die garantiert noch." Man lasse sich aber nicht verrückt machen, sondern "alles auf uns zukommen - wir stehen schließlich nicht unter Zugzwang." Personell hat Sarroca alle Mann an Bord, ergo auch das eingespielte Angriffsduo Groß/ Büttner, das 18 der insgesamt 41 Saisontreffer produziert hat. Für die Bewachung von Rendels Goalgetter Timo Dietrich (17 Tore) kommen laut Moritz gleich vier Mann aus der so starken Defensivabteilung des VfB (mit nur 14 Gegentreffern die beste der Liga) in Frage: Sekmen, Koch, Hoinka bzw. Winter. Andreas Sarroca wird's schon richten . . .

 Bauarbeiten am neuen Vereinsheim haben begonnen

Nachdem Anfang November endlich die Teilbaugenehmigung erteilt wurde, haben die Arbeiten für das Fundament in der letzten Woche begonnen. Durchgeführt werden sie von der Karbener Firma Domotec, die etwa 4 Wochen dafür veranschlagt hat.

Durch die lange Bearbeitungsdauer im Kreisbauamt liegt man nun 2 Monate hinter der Planung zurück. Die beteiligten „Bauarbeiter“ von VfB und TV Petterweil hoffen auf die Gnade des Wettergottes, wenn sie in den ersten beiden Dezemberwochen die Außenwände des Blockbohlenhauses errichten.

 Wetterauer Zeitung vom 08.11.02

 

Sechs führende B-Liga-Teams bestreiten drei Spitzenspiele

KSG Bönstadt zum Rückrundenauftakt beim VfB Petterweil zu Gast

"Wir müssen unbedingt in Petterweil gewinnen, wenn wir uns noch noch eine Aufstiegschance ausrechnen wollen", sieht der Spielausschussvorsitzende der KSG Bönstadt, Ferdinand Huneke, die Lage realistisch. Schließlich beträgt der Abstand zu den beiden führenden Mannschaften aus Petterweil und Fauerbach fünf Zähler.

"Alle Man an Bord" melden die Niddataler vor diesem richtungsweisenden Spiel und sind sich der Schwere dieser Aufgabe voll bewusst. "Der VfB Petterweil ist für mich schon immer der Titelfavorit Nummer eins gewesen", schickt Huneke Komplimente zum VfB, "der zum Rundenauftakt bei uns mit Pech 1:2 verloren hat".

Die Petterweiler sind von der Papierform her favorisiert. So weist die Sarroca-Elf in sechs Heimspielen mit sechs Siegen eine makellose Bilanz auf. Zudem konnte der VfB seine letzten sieben Punktspiele gewinnen. Dies ist jedoch keine Erfolgsgarantie am Sonntag. Bekanntlich reißt immer mal wieder eine Serie.

 Frankfurter Neue Presse vom 11.10.02

Sarroca spielt auf Sieg und spart nicht am Benzin
 Karben. Im Scherz hat Andreas Sarroca vor der Runde gesagt, dass man beim FC Nieder-Wöllstadt eigentlich gar nicht anzutreten brauche. Das Benzin könne man sich sparen, gab es doch bei den "Schwarzen" für seinen VfB Petterweil selten etwas zu holen. Natürlich aber tritt man am Sonntag (15 Uhr) nun doch beim "Angstgegner" an. Schließlich möchte der Tabellen-Zweite der Fußball-Kreisliga B Friedberg (Gruppe 2) seine Serie von fünf Siegen ausbauen.

"Wir sind momentan einfach gut drauf", sagt Trainer Sarroca. Die Verteidigung steht sicher, und im Angriff hat der VfB mit Andreas Büttner und Avdulij Groß zwei gefährliche Stürmer. Auf ein Unentschieden will sich Sarroca beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten Nieder-Wöllstadt, der bislang noch nicht so recht in Schwung gekommen ist, nicht einlassen, sondern auf Sieg spielen. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf Driss-El Haddouchi. Der junge Christian Winter soll den Spielertrainer der Gastgeber nach Möglichkeit ausschalten. "Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Chance", meint Sarroca. Die nächsten drei Wochen sind für seine Mannschaft ganz entscheidend. Nach Nieder-Wöllstadt warten Groß-Karben und Spitzenreiter Fauerbach. Ob der VfB Petterweil im zwölften Jahr unter Andreas Sarroca dauerhaft vorne mitmischen kann, will der Trainer erst einmal abwarten. "In der letzten Saison hatten wir auch einen Superstart und sind dann ziemlich abgerutscht", warnt er. Allerdings weiß Sarroca: "Je länger man oben steht, umso größer werden die Wünsche."

 Frankfurter Neue Presse vom 30.09.02
Sportler bauen ihr Clubheim selbst
Von Beppo Bachfischer
Karben. Der VfB und der TV Petterweil bauen am neuen Sportgelände neben dem Festplatz "Am Galgenberg" ein gemeinsames Vereinshaus. Sobald die Baugenehmigung, die Ende nächster Woche erwartet wird, erteilt ist, wird einer Fachfirma der Auftrag zur Setzung des Fundamentes erteilt. Von November an sollen die Aufbauarbeiten beginnen. Weil man durch einen möglichst großen Anteil an Eigenleistung Kosten in der Größenordnung von 80 000 Euro sparen will, haben sich die beiden Vereine für ein Blockbohlenhaus entschieden. "Da gibt es nichts zu mauern, und die anfallenden Montagearbeiten der vorgefertigten Bauteile kann praktisch jeder ausführen", sagte Fachmann Peer Gehrmann, Mitinhaber der beauftragten Firma Talis mit Sitz in Husum. Er erklärte am Samstag im VfB-Haus, was alles auf die Sportler zukommt.
Das Vereinshaus kostet den VfB voraussichtlich etwa 330 000 Euro und den TV etwa 120 000 Euro. Bis Frühjahr kommenden Jahres hoffen die Vereine, ihr neues Heim beziehen zu können. Seit rund zwei Jahren laufen nach Auskunft der Vorsitzenden des VfB, Ottmar Rückl, und des TV, Werner Wiegand, die Vorbereitungen für das Gemeinschaftsprojekt. Damals sei deutlich geworden, dass auf dem bisherigen Sportgelände in der Berenger Straße ein Neubaugebiet entstehen soll und die Stadt ein neues Sportgelände und einen Festplatz am Galgenberg schafft. Schnell erzielten die Sportler Einigkeit, sich dort mit einem Clubheim anzusiedeln. Das passende Grundstück direkt am Sportplatz stellte die Stadt in Erbpacht zur Verfügung. Um selbst am Bau in möglichst großem Umfang mitarbeiten zu können und damit Geld zu sparen, entschied man sich für die Holzständer-Bauweise.
Wenngleich die Errichtung von Einfamilienhäusern den Löwenanteil des bundesweit tätigen Unternehmens Talis ausmacht, hat es in den sechs Jahren seines Bestehens auch schon umfangreiche Erfahrungen mit Vereinsheimen gemacht. "Eigenleistung statt Eigenkapital ist nicht nur für viele junge Familien, sondern gerade auch für Vereine eine gute Möglichkeit, zum eigenen Haus zu kommen", hat Gehrmann festgestellt. In der Regel hätten die Mitglieder keine Schwierigkeiten, ihre anvisierten Eigenleistungen zu erbringen. Um sie darin zu unterstützen, bietet Talis auch Schulungen in Husum an, an denen zwei Mal auch Vertreter der beiden Petterweiler Vereine teilgenommen haben. Bei Seminaren wie dem am Samstag spreche man mit den Beteiligten über die Details. Die Bauarbeiten würden ständig von der Firma aus begleitet und – sofern es wirklich zu ernsthaften Schwierigkeiten komme – gebe es Hilfe von eigenen Mitarbeitern.
Das Clubhaus soll in zwei Bauphasen entstehen. Nachdem das Fundament gesetzt ist, sollen innerhalb von drei Wochen die Außenwände samt des Daches hochgezogen werden, damit das Haus regen- und wetterfest ist. Für diesen Zeitraum sollen täglich etwa zehn Leute ganztags auf der Baustelle arbeiten. Rückl und Wiegand denken dabei insbesondere an die "jungen Alten" in den Vereinen, die es im Ruhestand nicht immer nur ruhig haben wollen. In der anschließenden Phase des Innenausbaus, wenn man unabhängig von Kälte und Nässe arbeiten kann, soll insbesondere nach Feierabend und an den Wochenenden gearbeitet werden. 1000 Arbeitsstunden will der TV mit seinen 768 Handballern, Turnern und Tischtennisspielern leisten, 3000 peilt der VfB mit seinen 145 Fußballern an.
Auf den ersten Blick erscheint die Aufteilung der Kosten und der Arbeitsleistung im Vergleich zu den Mitgliederzahlen nicht stimmig zu sein. "Ist sie aber", wie die Vorsitzenden versichern. Denn der VfB wird über drei Viertel der insgesamt 486 Quadratmeter nutzen. "Uns reicht ein Clubraum mit Küche, Büro und Toiletten, aber die Fußballer brauchen zusätzlich Umkleiden und Duschen", erklärte Wiegand. Rückl beeilte sich zu betonen, "dass der TV unsere Einrichtungen bei Bedarf natürlich mitbenutzen kann". Ein gut acht mal acht Meter großer Innenhof ist von den Clubräumen beider Vereine zugänglich.
Der Petterweiler Ortsvorsteher Willi Börstler freut sich über das entstehende Sport- und Festgelände am Galgenberg, das durch das Gemeinschaftsprojekt "eine schöne Bereicherung" erfährt. Er lobte die reibungslose und harmonische Zusammenarbeit der Sportler und freut sich schon "auf die Veranstaltungen, die dann hier stattfinden können"

 Bauherren-Seminar der Fa. Talis im VfB-Vereinshaus

Am Samstag, den 28.09.02, fand im VfB-Vereinshaus ein Bauherren-Seminar der Fa. Talis statt.
Die Herren Gehrmann und Riese waren aus Husum angereist und erklärten den zahlreich anwesenden zukünftigen Vereinshausbauern, wie das Blockbohlenhaus errichtet wird. Nach dem Seminar und einer kleinen Stärkung, war ein Presse- und Fototermin am neuen Sportplatz angesagt.
Gehrmann und Riese (Talis), Wiegand und Rückl (TVP und VfB), sowie Ortsvorsteher Börstler präsentieren ein Model des Wandaufbaus.

 Schnappschüsse von der Petterweiler Kerb  
 Planung des neuen Vereinsheimes abgeschlossen
Das Blockbohlenhaus ist mittlerweile bei der Firma TALIS Holzhäuser bestellt. Sobald die Baugenehmigung eintrifft kann mit dem Fundament begonnen werden. Diese Arbeiten werden von einer Fachfirma aus Karben durchgeführt. Noch im Oktober soll dann mit dem Aufbau des Hauses durch Mitglieder von TV und VfB Petterweil begonnen werden. Wie man ein TALIS Holzhaus aufbaut wird von zwei Mitarbeitern von TALIS in einem Bauherrenseminar vermittelt, welches am 28. September im VfB-Vereinshaus stattfindet. An diesem Tag wird auch eine Pressekonferenz und eine Besichtigung des neuen Sportgeländes stattfinden. 
Das Bild rechts zeigt die Stelle an der das Vereinshaus errichtet wird.
Leider waren aber auch schon „Künstler“ am Werk. 
 
Keine Woche nachdem die Fertiggarage (für Flutlicht und Beregnungsanlage) und der Kasten für die Stromversorgung fertig gestellt waren wurden sie auch schon besprüht.
 Der neue Sportplatz      
 
 Ortsbegehung führte auch zum neuen Sportplatz
Die  Petterweiler Ortsbegehung am Samstag, den 20.04.02, führt u. a. auch zum neuen Sportplatz.
Mit dabei waren neben Bürgermeister Detlef Engel und Ortsvorsteher Willi Börstler eine Reihe interessierter Bürgerinnen und Bürger aus Petterweil.
Norbert Kunkel sorgte mit Traktor und Anhänger für den Transport.
Die Vereinsvertreter der Freiwilligen Feuerwehr, des TV Petterweil und des VfB Petterweil konnten sich ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten machen.
 Jahreshauptversammlung des VfB Petterweil am 18.04.2002

Keine Änderungen im VfB-Vorstand bei den Neuwahlen.
Der neuer Sportplatz und der Neubau des Vereinsheimes waren Hauptthema der Versammlung.
Das geplantes Blockbohlenhaus der Firma Talis Holzhäuser wurde vorgestellt, ausgiebig diskutiert und einstimmig befürwortet.