Benefiz-Fußballturnier mit Bingo-Spiel und Sommerfest
Wetterauer Zeitung vom 21.07.04:
Verein "Karben hilft Karben" organisierte Turnier für junge und erfahrene Kicker - Erlös für Petterweiler E-Jugend bestimmt
Karben (Cf). Am Samstag hatten die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins »Karben hilft Karben« Nachwuchs- und erfahrene Kicker auf den neuen Petterweiler Sportplatz zu ihrem traditionellen Benefiz-Fußball-Turnier eingeladen. Gemeinsam mit der Vorsitzenden Marion Saleh begrüßte Hausherr Otmar Rückl, der Vorsitzende des VfB Petterweil, Mannschaften und Zuschauer.
Nach spannenden Spielen auf dem Rasen setzten sich bei den Jugendmannschaften im Endspiel die Nachwuchskicker des VfB mit 6:3 Toren gegen ihre Konkurrenten vom FC Rendel durch. Bei den Senioren holte sich die Betriebsmannschaft der Stadtverwaltung gegen die SOMA des Vfl3 Petterweil mit 4:3 Toren den Sieg.
Rund um das Turnier hatten die Vorstandsmitglieder des Vereins »Karben hilft Karben« ein attraktives Sommerfest auf die Beine gestellt. Lockten mittags Spezialitäten vom Grill, knackige Salate und kühle Getränke Besucher und Sportler an, so waren es am Nachmittag vor allem die leckeren Kuchen und Torten, bei denen es sich zum Teil um Spenden von Karbener Bürgern handelte. Viele Besucher versuchten ihr Glück auch beim Bingo-Spiel. Die 2. Vorsitzende Constanze Fass konnte den Spielern eine Vielzahl attraktiver Gewinne in Aussicht stellen. So hatten Firmen dem Verein 40 verschiedene, zum Teil sehr hochwertige Sachpreise zur Verfügung gestellt. Glücksfee spielte VfB-Kicker Adrian Escalera Munoz. Der elfjährige offensive Mittelfeldspieler war an diesem Tag der geeignete Glücksbote, denn er hatte für seine Mannschaft im Vor- und Endspiel vier Tore geschossen.
Bei Kaffee- und Kuchengenuss verfolgten die Besucher aufmerksam die Ziehung der Zahlen, welche Constanze Fass sofort für alle gut lesbar auf eine große Pinwand schrieb.
Beim Kassensturz am Abend konnte Kassiererin Margarita Biedenkapp allen Vorstandsmitgliedern eine erfreuliche Mitteilung machen. Der Verein hatte mit seinem Benefiz-Fußballturnier und mit dem Verkauf an Speisen und Getränken sowie dem Bingo-Spiel einen Reinerlös von 300 Euro erwirtschaftet. »Das Geld erhält die E-Jugendmannschaft des VfB Petterweil. Die Nachwuchsfußballer benötigen dringend neue
Trikots und können die 300 Euro daher gut gebrauchen«, verriet Vorsitzende Marion Saleh.
Der am 5. Juni 1996 gegründete gemeinnützige Verein »Karben hilft Karben« hilft gemäß den Richtlinien seiner Satzung unverschuldet in Not geratenen Karbenern, sofort und unbürokratisch. Geholfen wird den Betroffenen anonym kund vertraulich. In den vergangenen Jahren konnten die Vereinsmitglieder den von der Umwetterkatastrophe in »Roggau« betroffenen Mitbürgern unter die Arme greifen, Deutschunterricht für türkische Kinder organisieren Arbeitsstellen vermitteln und sie erfreuen jedes Jahr an Weihnachten aufs Neue ältere und bedürftige Bürger mit Weihnachtspäckchen oder Einkaufsgutscheinen.
Wer mehr über den Verein erfahren oder mit einer Spende helfen möchte, kann sich telefonisch unter der Nummer 06039/7472 an die Vorsitzende wenden.
Vorbereitungsspiele:  VfB-Siege gegen Sarroca I und Sarroca II

Zu einem kleinen Turnier trafen sich am So. den 11.07. die Mannschaften vom SSV Heilsberg (Trainer: Andreas Sarroca), SV Dörnigheim (Trainer: Josef Sarroca) und der VfB Petterweil.
Im ersten Spiel gewannen die Petterweiler gegen die Heilsberger mit 1:0. Schütze des goldenen Treffers war A. Groß.
Danach gewann Dörnigheim gegen Heilsberg mit 2:0, so dass es in der dritten Partie zu einem "echten" Endspiel kam.
Hier besiegte der VfB Petterweil den SV Dörnigheim mit 3:0. Alle drei Treffer gingen auf das Konto von A. Scharbel.

Rainer Nagel: unser neuer Trainer stellt sich vor 
Arnsburgerstrasse 14
61184 Karben
Tel. 06039 1064 und 1065
Fax  06039 1054
geb.30.05.1944
verh. seit 15.07.1983 mit Roswitha
Hobbys : Fußball und Computer
Sportliche Laufbahn ( Jugend )
1954 - 1957 FSV Frankfurt
1957 - 1958 SC Grünweiß Frankfurt
1959 - 1963 PSV Blau - Gelb Frankfurt
Sportliche Laufbahn ( Senioren )
1963 - 1968 PSV Blau - Gelb Frankfurt
1968 - 1973 SG Eintracht Amateure
1973 - 1980 PSV Blau - Gelb Frankfurt
Trainerlaufbahn
1962 - 1968 PSV Blau - Gelb Frankfurt
1968 - 1973 SG Eintracht Frankfurt
1973 - 1980 PSV Blau - Gelb Frankfurt
1981 - 1983 SC Dortelweil
1983 - 1984 FG Seckbach 02
1984 - 1986 FC Oberstedten
1986 - 1991 SV 1920 Bonames
1991 - 1994 SV 07 Heddernheim
1994 - 1995 TSG Niederdorfelden
1996 - 2002 SV 07 Heddernheim
2002 - 2004 BSC SW 19 Frankfurt
 
Jugendtrainer
Jugendtrainer
Jugend - und Seniorentrainer, Jugendleiter und stellv. Abteilungsleiter
Seniorentrainer
Seniorentrainer
Seniorentrainer
Seniorentrainer
Seniorentrainer
Seniorentrainer
Spielausschussvorsitzender und Interimstrainer
Seniorentrainer
Einstellung: Sehr ehrgeizig, und in allem was ich anfasse, versuche ich 100 % zu sein.
Trainingsauftakt beim VfB Petterweil

Am Sonntag, dem 04.07.2004, begannen beim VfB die Vorbereitungen für die Saison 2004/05. Der neue Trainer Rainer Nagel konnte sich beim Trainingsspiel einen ersten Eindruck über die Petterweiler Neuzugänge verschaffen.
Im Bild links: Trainer Rainer Nagel, Faruh Ajvazi, Michael Adler, Andreas Töller, Adam Kania, Ecevit Pircek.
Es fehlen noch Ali-Jaali Asghar, Fernando Rul und Holger Schmalz, die erst am Dienstag zur Mannschaft stoßen werden.
Beim anschließenden Grillen bestand die Möglichkeit sich näher kennen zu lernen.
Am 11.07.04 findet ab 15 Uhr in Petterweil ein Blitzturnier statt, bei dem sich die Mannschaften von Petterweil, Heilsberg und Dörnigheim messen werden.

Der VfB Petterweil hat wieder eine Soma

Am 03.07.04 fand das erste Spiel der neu gegründeten Soma des VfB Petterweil statt. Als Gäste  auf dem neuen Sportplatz begrüßte man die Soma aus Burgholzhausen. Trotz einer 2:5-Niederlage war die Stimmung bei der anschließenden Feier im Innenhof des neuen Vereinsheimes nicht getrübt.

Andreas Sarroca verabschiedet sich aus Petterweil

Vor dem Abschiedsspiel: Rainer Pausch überreicht Andreas Sarroca Geschenke der Mannschaft.
Nach 13 Jahren trennten sich die Wege Trainer Andreas Sarroca und dem VfB Petterweil. Für den vom SC Dortelweil gekommenen Sarroca war Petterweil die erste Trainerstation. Mit ihm gelang dem VfB in der Saison 2002/03 der erste Aufstieg in der Vereingeschichte. Nach einem sensationellen Saisonstart hatte Petterweil dann allerdings erst am letzten Spieltag die Klasse sichern können.  
Am Samstag, dem 12.06.04 fand die Verabschiedung statt. Ein von Andreas Sarroca zusammengestelltes "All-Star-Team" traf auf die aktuelle 1. Mannschaft des VfB Petterweil und siegte nach 90 kurzweiligen Minuten mit 6:3.
Ebenfalls verabschiedet wurden Daniel Hoinka und Juan Munoz (wechseln zum SV Nieder-Wöllstadt), sowie Andreas Büttner und Jan Koch, die beide in der neu gegründeten VfB-Soma spielen.
Zahlreiche Gäste hatten sich zum gemütlichen Beisammensein im neuen Vereinsheim eingefunden.
weitere Bilder gibt es im Fotoalbum
Karbener Zeitung vom 08.04.2004
Petterweils Turner und Fußballer zogen an einem Strang und bauten Vereinsheim gemeinsam auf
Respekt und Anerkennung für ihr Werk, den Bau des gemeinschaftlichen Clubhauses, zollten vor kurzem die vielen Prominenten in ihren Reden den beiden Petterweiler Sportvereinen TV 1860 und VfB Rot-Weiß. "Es ist schon nicht alltäglich, dass sich Vereinsmitglieder für ihren eigenen Verein so sehr ins Zeug legen und mit so-viel Eigenleistungen ihr Vereinsheim hochziehen. Ganz ungewöhnlich ist es aber, wenn sich zwei Vereine zusammentun, um etwas gemeinsam zu schaffen," freute sich Bürgermeister Detlev Engel anlässlich der symbolischen Schlüsselübergabe zur offiziellen Einweihung der Sportanlage Petterweil.
Die Anlage war notwendig geworden, weil zum einen der alte Sportplatz zu klein war und zum anderen sich auch die Anwohner vom ständigen Lärm immer mehr belästigt fühlten. Also begann die Stadt Ende November 2001 mit dem Bau der rund 680.000 Euro teuren und gut 23.000 Quadratmeter großen Sportanlage mit zusätzlichen Spielflächen für Feldhandball oder Fußballtraining mitten auf der grünen Wiese und nur wenige hundert Meter vom alten Platz entfernt. Im Juli 2003 war es dann geschafft. Sportplatz und der angrenzende Festplatz mit Parkplätzen und Beleuchtung waren fertig gestellt.
Was jetzt noch fehlte, war das Vereinsheim mit Clubräumen und den für den Spielbetrieb dazugehörigen Umkleidekabinen. Das war der Stadt denn doch zuviel. Also bot sie den beiden Sportvereinen einen einmaligen Zuschuss von 310.000 Euro - der Rest zur Million - für das gemeinsame Vereinshaus an.
"Für uns war es damals wirklich ein Experiment, ob sich die beiden Vereine zusammenfinden und ein gemeinsames Clubhaus auf die Beine stellen würden," erinnerte sich Engel. Und tatsächlich, es klappte.
Zuerst galt es abzuklären, groß kann - wie groß muss Vereinsheim werden und können vergleichsweise kleine Vereine überhaupt als Eigenleitung erbringen? Und vor all, wie würde es dann später mit dem Durchhaltevermögen den ehrenamtlichen Helfern aussehen, wenn erst die anfängliche Begeisterung verflogen wäre?
All diese Fragen wurden von den beiden Vereinsvorsitzenden Werner Wiegand für den Turnverein 1860 und Ottmar Rückl für den VfB lange hin- und hergewälzt, bis man schließlich Anfang 2002 den Beschluss fasste, das Angebot der Stadt zu akzeptieren und das Heim in gemeinsamer Arbeit zu erstellen. Am 5. Dezember 2002 - die Baugenehmigung hatte so lange auf sich warten lassen und deshalb mitten im Winter - begannen die Bauarbeiten.
Über 50 freiwillige Helfer waren mitunter gleichzeitig auf der Baustelle und packten an. Fünf des dreizehnköpfigen "harten Kerns" hatten sogar ihren ganzen Jahresurlaub für die Baumaßnahmen aufgewandt. Und so standen am Ende denn bei dem TVP 3500 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit und beim VfB 7500 Stunden auf der gemeinsamen Abrechnung. Das entspricht in etwa einer Gesamtsumme von 330.000 Euro. Mit weiteren Zuschüssen und Sachspenden sowie dem Startkapital von der Stadt kam man dann letztendlich auf fast 750.000 Euro Gesamtkosten. Dafür steht den beiden Vereinen nun ein Vereinsheim mit 486 Quadratmetern Grundfläche und einem umbauten Raum von 1640 Kubikmetern zur Verfügung.
Und da die Vereine sowohl während der Planungsphase als auch später während der Bauzeit gut zusammen gearbeitet hätten, sich egenseitig halfen und immer für einander da waren, hofft TVP-Vorsitzender Werner Wiegand, dass die beiden Vereine auch zukünftig einvernehmlich und gut miteinander auskommen werden.
Eine Person wurde bei den zahlreichen Dankesreden immer wieder hervorgehoben und das war Bürgermeister Detlev Engel. So wäre es vor allem immer er gewesen, der dafür gesorgt hätte, dass Hindernisse aus dem Weg geräumt und so manche Bedenken beiseite gedrückt worden wären.