Frankfurter Neue Presse vom 21.10.2005:

Wenn Trainer Pausch zum Telefon greift...
Petterweil. Ein 2:1 gegen den SC Dortelweil II, das 1:1 bei der TSG Ober-Wöllstadt und das jüngste 2:0 beim SV Nieder-Wöllstadt II sind eindeutiger Beleg: mit dem VfB Petterweil geht es in der Fußball-Kreisliga B Friedberg (Gr. 2) – nach anfänglichem Stolperstart – wieder bergauf.
Sehr zur Freude von Trainer Rainer Pausch, der sich als eiserner Verfechter der Disziplin bezeichnet. Sein Plädoyer für mannschaftsinterne Disziplin: «Notfalls bleiben halt einige eventuell bessere Spieler draußen, wenn sie in diesem Punkt unzuverlässig sind. Dann spielen wir eben mit mehreren Reservisten – was wir zu Saisonbeginn getan und nicht so sonderlich gut abgeschnitten haben.» Dabei war bzw. ist sich der VfB-Coach nicht zu schade, zwecks «Ermittlung» der Disziplin die Spieler via Telefonanruf «abzuchecken», ob bzw. warum zum Beispiel eine Trainingseinheit nicht besucht wurde. «Mittlerweile funktioniert es aber. Die Spieler wissen, auf was es mir bzw. uns ankommt.»
Im ersten Jahr nach dem Abstieg aus der Kreisliga A stehe weniger eine bestimmte Platzierung, geschweige denn ein Wiederaufstieg in den Petterweiler Planungen: «Nein, nein, vielmehr geht es für uns darum, einen Neuaufbau einzuleiten, uns zu festigen und daran zu arbeiten, dass wieder mehr Spaß dazukommt.» Der den VfBlern in der zurückliegenden «Abstiegssaison» verständlicherweise abhanden gekommen war. Ein Vorderplatz werde von dem deutlich verjüngten Team (acht «Ü30er» haben ihre Schuhe nach dem Abstieg aus der A-Liga an den Nagel gehängt, der jetzige Altersschnitt liegt bei 23) erst wieder in der Saison 2006/07 angepeilt, so dass man die laufende Spielzeit als Aufbaujahr sehe.
Was aber nicht heißen soll, dass man am Sonntag als Gastgeber des Überraschungszweiten SC Nieder-Mockstadt nicht alles daran setzen werde, um für einen Favoritensturz zu sorgen. Pausch: «Bülent Kocatürk, mein Mockstädter Trainerkollege, leistet hervorragende Arbeit. Das wird schwer für uns, Mockstadt ist klarer Favorit – aber wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen.» Auf Petterweils Ausfall-Liste: Thorsten Reincke (Muskelfaserriss) sowie Tobias Kuch und der landesligaerprobte Adam Kanya (beide Urlaub).  

Wetterauer Zeitung vom 18.07.05:

FSG Burg-Gräfenrode ungeschlagen
Inoffizielle Karbener Stadtmeisterschaften in Petterweil - KSV-Beserve auf dem zweiten Platz
Am Freitag und am Samstag fand in Petterweil die inoffizielle Karbener Stadtmeisterschaft in Form des Günter-Reutzel-Gedächtnis-Turniers statt. Daran nahmen die sechs Karbener Vereine teil, wobei der Oberligist KSV Klein-Karben mit seiner Bezirksoberliga-Elf auftrat. Wie in den beiden Jahren zuvor gewann die FSG Burg-Gräfeurode. Die »Roggauer« dürfen nun den von Bürgermeister Roland Schulz überreichten »Pott« behalten. Gespielt wurde nach dem Modus »Jeder gegen Jeden«. Die FSG Burg-Gräfenrode konnte ihre Erfolgsserie der letzten Monate fortsetzen. Ungeschlagen sicherten sich Korzuschek und Co. den Turniersieg. Nach drei Siegen trennte man sich im entscheidenden Spiel vom KSV Klein-Karben II 1: 1, ehe die FSG zum Turnierabschluss mit einem 3:1 gegen den Dritten FC Rendel den Triumpf perfekt machte. Die Turnierleitung lag in den Händen des VfB Petterweil sowie von Heidi Reuther von der Stadtverwaltung Karben. Das Turnier im Jahr 2006 findet in Rendel statt.
Die Ergebnisse von Petterweil auf einen Blick:
FSG Burg-Gräfenrode - FSV Kloppenheim 2:0, KSG 20 Groß-Karben - KSV Klein-Karben II 0.0, VfB Petterweil - FC Rendel 0:3, FSG Burg-Gräfenrode - KSG 20 Groß-Karben 3:0, FSV Kloppenheim - KSV Klein-Karben II 0:2, KSG 20 Groß-Karben - VfB Petterweil 2: 1, KSV Klein-Karben II - FC Rendel 1:0, VfB Petterweil - FSG Burg-Gräfenrode 0:2, FSV Kloppenheim KSG 20 Groß-Karben 2:0, KSV Klein-Karben II - FSG Burg-Gräfenrode 1: 1, FSV Kloppenheim - FC Rendel 1:4, VfB Petterweil - KSV Klein-Karben II 0:2, KSG 20 Groß-Karben - FC Rendel 0:3, FSV Kloppenheim - VfB Petterweil 2:0, FSG Burg-Gräfenrode - FC Rendel 3:1.
Das Abschlussklassement:
1. FSG Burg-Gräfenrode 11:12 Tore, 13 Punkte 2. KSV Klein-Karben II 6:1, 11 3. FC Rendel 11:5, 9 4. FSV Kloppenheim 6:8, 6 5. KSG 2 0 Groß-Karben 2:9, 4 6. VfB Petterweil 1:12, 0.
 

Wetterauer Zeitung vom 06.05.05:

VfB Petterweil glaubt wieder an die Rettung
Am Sonntag gastiert die Nagel-Elf beim SVP Fauerbach - Lange Sperren für Riehm, Aberkane und Groß
Im Tabellenkeller der Kreisliga A scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Der VfB Petterweil besiegte am Dienstag die SG Melbach und setzte sich als Drittletzter gegenüber dem Vorletzten SKV Beienheim um sieben Punkte ab. 

Die Petterweiler kamen durch den 3:1-Erfolg gegen die SG Melbach wieder in Sichtweite zu den vor ihnen postierten Mannschaften. Der Abstand zum KSV Bingenheim, dem SVP Fauerbach und der SG Wölfersheim/Södel beträgt nur noch sechs Punkte. „In den fünf noch ausstehenden Punktspielen haben wir eine gute Chance, den sicheren zwölften Tabellenrang zu erreichen“, so die Meinung von Petterweils Trainer Rainer Nagel, der hinzufügt: „Wir können jetzt nur von Woche zu Woche denken.“
Am Sonntag geht die Reise zu einem Mitkonkurrenten, dem SVP Fauerbach. Danach steht das Heimspiel gegen den Meister FSG Burg-Gräfenrode und die Auswärtsaufgabe beim Aufstiegskandidaten FC Olympia Fauerbach an. In den Begegnungen in Assenheim sowie zum Abschluss zu Hause gegen die SG Wölfersheim/Södel könnten die Restzähler gebucht werden.
Der VfB Petterweil hat die Suspendierung seiner beiden zweifelsohne spielstarken Akteure Groß und Aberkane gut verdaut. Patrick Baier rückte aus der Reserve nach, und Rainer Pausch zählt nach langer Verletzung wieder als eine feste Größe beim VfB.
In der vergangenen Woche stand die Kreisrechtsausschusssitzung zu den Vorfällen des Punktspiels VfB Petterweil – FC Kaichen vom 17. April an. Das Kaichener Ansinnen, das 1:1 endende Spiel zu wiederholen, lehnte der Kreisrechtsausschuss unter dem Vorsitz von Hanspeter Knobloch ab.

„Der damals ausgelöste Polizeieinsatz erwies sich als nicht notwendig“, so die einhellige Meinung des Rechtsausschusses und des Schiedsrichters. Die Beamten waren damals zwar am Sportplatz erschienen, brauchten aber nicht zu handeln.
Die am 17. April ausgesprochenen Platzverweise der drei Spieler Groß, Aberkane und Kaichens Uwe Riehm wegen Tätlichkeit wurden bestätigt. Riehm erhielt zwei Monate Sperre, Aberkane drei und Groß als sogenannter Wiederholungstäter sechs Monate. Der Vorstand des VfB Petterweil schloss zwei Tage nach dem Spiel seine betroffenen Spieler einstimmig aus seinem Kader aus.
Angesprochen auf diese Vorfälle, bescheinigte Rainer Nagel seinen Schützlingen nun eine geschlossenere Mannschaftsleistung. Um das rettende Ufer noch zu erreichen, will und muss der VfB am Sonntag in Fauerbach punkten. „Dort gilt es, unseren Aufwärtstrend aus den letzten Heimspielen auch auswärts zu bestätigen“, so Nagel.

VfB Petterweil nach 6:0-Sieg über den FC Ober-Rosbach Kreispokalsieger (D-Jugend)
Das Team von Thomas Geist und Mario Sarroca war im Endspiel deutlich überlegen und kam durch Tore von Kevin Manzke (3), Adrian Escalera (2) und Florian Münch zum verdienten Erfolg. Bilder vom Endspiel

v. h. links: Betreuer M. Sarroca, S. Wassberg, M. Hartmann, A. Escalera, K. Manzke, P. Schmidt, Trainer T. Geist
v. v. links: R. Thiessen, F. Münch, J. Escalera, S. Klötzl, B. Christian, S. Sezer
Aus unserer Jugendabteilung:
BVB-Stiftung der Frankfurter Volksbank unterstützt die VfB-Jugend
Wiederholt wurde die Jugend des VfB Petterweil durch die Frankfurter Volksbank großzügig unterstützt. Im März freuten wir uns über einen Scheck in Höhe von 750 €. Das Bild rechts zeigt Thorsten Schorr, Filialleiter der Frankfurter Volksbank bei der Scheckübergabe an Helmut Spachmann, den Jugendleiter des VfB Petterweil.