| Neue Presse vom 12.12.2008: | |
| Partien in Petterweil «wackeln» | |
| Nein, gut sieht es für die Austragung der für Sonntag angesetzten Duelle zwischen dem VfB Petterweil und SC Dortelweil
(Fußball-Kreisoberliga bzw. Kreisliga B Friedberg, Gr. 2) wahrlich nicht aus. Petterweils 1. Vorsitzender Ottmar Rückl: «Ich bin sehr
skeptisch, ob das etwas am Sonntag wird. Die Entscheidung wird bereits heute Vormittag fallen.» Ein Training sei unter der Woche auf
dem Petterweiler Platz nicht möglich gewesen. «Wir mussten in eine Halle in Frankfurt ausweichen», so Rückl. Im Fall der Austragung des Kreisoberliga-Duells traut Rückl seinem VfB durchaus eine Wiederholung des Hinspielresultats zu: «Damals hatten wir in Dortelweil 4:4 gespielt. Warum soll uns jetzt nicht erneut ein Unentschieden glücken? Immerhin haben wir ja auch beim SV Steinfurth 1:1 gespielt.» Ein Remis würde derweil dem SC Dortelweil nicht reichen, um als Spitzenreiter zu überwintern: zwar wäre man dann zählergleich mit Tabellenführer SV Nieder-Weisel (am Wochenende spielfrei), doch der SVN hätte die bessere Tordifferenz, Angesichts von nur 18 Punkten und Tabellenrang 16 kann es für die Petterweiler als Liganeuling einzig um die Sicherung des Klassenerhalts gehen. «Wobei wir aber nicht bis zum allerletzten Spieltag zittern wollen», betont Rückl. Dass es bislang nicht zu einer besseren Platzierung gereicht hat, sieht Rückl damit begründet, «dass wir lange Zeit sechs Leistungsträger zu ersetzen hatten, was einfach zu viel war.» Vor allem Torjäger Aberkane, Murat Zurnaci und Baris Yatgak, der derzeit noch auf Sprachkurs in Australien weilt, seien an dieser Stelle anzuführen. In der Winterpause werde man dann mit Trainer Rainer Pausch über die Verlängerung seines Vertrags sprechen. Aus Sicht von Rückl «reine Formsache, denn an der Arbeit unseres Trainers gibt es nichts zu kritisieren». Ottmar Rückl tippt VfB Petterweil - SC Dortelweil 2:2 | |
| Neue Presse vom 15.08.2008: | |
| Pausch peilt ersten Saisonsieg an | |
| Von vielen Seiten zum Geheimfavoriten gekürt, konnte der VfB Petterweil als Neuling der Fußball-Kreisoberliga Friedberg bei
den ersten zwei Saisonauftritten die allenthalben zugedachten Vorschusslorbeeren nicht bestätigen. Einem 4:4 (nach 4:2-Führung) beim
SC Dortelweil folgte zuletzt eine 1:3-Niederlage beim SV Ober-Mörlen. Statt, wie von vielen erwartet, in der Spitzengruppe angesidelt,
muss sich das Team von Trainer Pausch zunächst mal auf Platz 13 des 21er-Feldes einreihen. «Okay, in Dortelweil haben wir zwei Punkte verschenkt, und in Ober-Mörlen waren wir in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und trotz zweifacher Unterzahl spielbestimmend, so dass wir beide Male Lehrgeld gezahlt haben – aber für mich geht es ohnehin in dieser Runde einzig und alleine darum, den Klassenerhalt zu erreichen. Was andere Vereine über uns sagen und von uns erwarten, ist für mich vollkommen wurscht!» Nach dem Titelgewinn in der Kreisliga A – aus Pauschs Sicht sei die A-Klasse 2007/08 recht schwach gewesen – werde nun, eine Etage höher, sofort jeder noch so kleine Fehler gnadenlos mit einem Gegentor bestraft. «Aber wir arbeiten hart daran, dass wir stärker werden», versichert der VfB-Coach, der mit seinem Team am Sonntag das erste Saisonheimspiel gegen SV Hoch-Weisel in den ersten «Dreier» ummünzen will. «Das sollte auch klappen, vorausgesetzt, wir können an die starke, läuferisch überzeugende Vorstellung aus der zweiten Hälfte in Ober-Mörlen anknüpfen.» Größtes Petterweiler Problem: mit Baris Yatgak und Marco Michele fallen nicht nur beide Mannschaftskapitäne mit Knöchelverletzungen aus – beide werden auch noch in der Defensive vermisst, was auch für «Terrier» Alexander Herch gilt, der beruflich bedingt aussetzt. Dazu kommen noch Ausfälle von Nashef (Zeh ausgekugelt), Winter (Oberschenkelzerrung) und vermutlich auch von Schwarz (dickes Knie). Auf Weiseler Seite gelte es vor allem Manuel Hofmann als das Herzstück des SVH sowie die Goalgetter Robert Lang und Oliver Russ in den Griff zu kriegen. Reiner Pausch tippt VfB Petterweil - SV Hoch-Weisel 2:1 | |
| Wetterauer Zeitung vom 29.07.2008: | |
| Mit Torjäger Aberkane und Teamgeist Klasse halten | |
| Im Gespräch mit Trainer Rainer Pausch vom Kreisoberligisten VfB Petterweil - Der Neuling zeigt große Vorfreude | |
| Erstmals in der 39-jährigen Vereinsgeschichte spielen die Fußballer des VfB Petterweil in der höchsten Liga des Kreises Friedberg. Die Vorfreude beim VfB ist riesengroß. Aber auch Druck ist vorhanden, denn die Mannschaften in der Kreisoberliga sehen die Petterweiler in einer komfortablen Ausgangslage und trauen dem Klub sogar eine Rolle als Geheimfavorit zu. Für Trainer Rainer Pausch ist das allerdings nur noch mehr Anlass, seine Spieler vor der anstehenden Saison zu warnen, wie er im Gespräch mit WZ-Mitarbeiter Jan Martin Strassheim sagt. | |
| Rainer Pausch, der VfB geht in gut einer Woche erstmals als Kreisoberligist ins Rennen. Vermutlich
herrscht eine große Vorfreude bei den Fußballern des VfB... Rainer Pausch: Die Vorfreude ist sehr groß. Wir haben viel für diese Liga getan, und auf uns kommt natürlich jetzt eine richtig harte Arbeit zu. Es steigen vier oder fünf Mannschaften ab, und das bedeutet natürlich, dass wir besser als diese Teams sein müssen. Wir absolvieren gerade eine sehr harte Vorbereitung und stellen uns auf eine ganz harte Runde ein. Es gibt Trainer und Funktionäre, die den VfB schon ganz oben in der Tabelle sehen. Ist diese Einschätzung realistisch oder doch etwas überzogen? Rainer Pausch: Wir konzentrieren uns auf unser Ziel, den Klassenerhalt. Das ist realistisch, wenn wir gut arbeiten und in der langen Saison konzentriert zu Werke gehen. Was die anderen sagen, interessiert mich nicht, denn wir schauen nur nach uns. Wir haben jetzt zwei sehr schöne Jahre hinter uns, jetzt müssen aber auch alle wissen, dass das nächste Jahr sehr schwierig wird. Ich kann mir derzeit nichts anderes als den Klassenerhalt vorstellen. Wenn am Ende mehr dabei rausspringen sollte, bin ich natürlich zufrieden. Im oberen Bereich sehe ich andere Teams. Gerade die gestandenen Klubs wie Steinfurth, den VfB Friedberg oder Ober-Mörlen. Die haben alle Erfahrungen in der Liga. Die kennen sich und die Gegebenheiten und haben somit einen gewissen Vorteil. Wir können da doch als Neuling keine Ansprüche, stellen und müssen uns erst einmal zurechtfinden. | ![]() |
| Wenn Sie sich die Liga anschauen - welche Favoriten sehen Sie? | |
| Rainer Pausch: Das sind für mich ganz klar der SV Steinfurth, der eine tolle Truppe hat, und die beiden Team aus unserer Ecke, Dortelweil und Gronau. Die haben die entsprechenden Möglichkeiten, oben mitzumischen. Was man so hört, soll auch Nieder-Florstadt eine sehr gute Truppe beisammen haben. Ilbenstadt hat auch ein gutes Team. Aber die sind noch sehr jung, da muss man erst einmal abwarten. | |
| Testspiele haben in der Vorbereitungszeit nur wenig Aussagekraft. Sind Sie, mit der Vorbereitung ihrer Truppe bislang zufrieden? | |
| Rainer Pausch: Wir haben sehr früh mit der Vorbereitung angefangen und sind ganz gut dabei. Bis zum ersten Spieltag müssen wir fit sein. Das wird auch so sein. | |
| Auf welche Leistungsträger bauen sie in der kommenden Runde? | |
| Rainer Pausch: Abdelhamed Aberkane ist natürlich ein ganz wichtiger Spieler mit großen Fähigkeiten im Sturm. Ich bin froh, dass ich ihn habe. Ansonsten sehe ich den Teamgeist als unsere Stärke an. Das ist ohnehin das Wichtigste. Eigentlich hebe ich keine Spieler hervor, denn alle Spieler sind für uns unglaublich wichtig. | |
| In der kommenden Kreisoberliga-Saison spielen 21 Mannschaften in der Liga... Rainer Pausch: Das wird sehr hart. Aber auch dadurch wird sich die Qualität zeigen, Wenn wir in dieser großen Liga den Klassenerhalt schaffen, können wir sicher sein, dass wir gut gearbeitet haben. |
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| Ihre Mannschaft hat zuletzt in der A-Liga gespielt und dort. auch eine sehr dominante
Rolle eingenommen. Das bedeutet auch, dass der VfB vielleicht nicht seine Schwachstellen kennt. Oder doch? | |
| Rainer Pausch: Mit dem Saisonbeginn müssen wir uns umstellen. Es ist wichtig, dass wir hinten stabil stehen und clever mit unseren Torchancen umgehen. Das wird sehr sehr wichtig sein. Zudem müssen wir uns noch in den spielerischen und taktischen Elementen verbessern. | |
| Wetterauer Zeitung vom 24.06.2008: | |
| 104 Tore und stolze 26 Spiele ohne Niederlage | |
| Rainer Pausch führt VfB Petterweil erstmals in die Kreisoberliga – Abdelhamed Aberkane der treffsicherste Torschütze im Kreis | |
| Im 39. Jahr seines Bestehens gelang dem Fußballverein VfB Bot-Weiß Petterweil erstmals der Einzug in die höchste
Liga auf Kreisebene. Viele Jahrzehnte lang standen die Fußballer im Ort im Schatten der Handballer. So war es auch
bezeichnend, dass ein Zugezogener damals einer der Gründervater des VfB Petterweil war. Walter Rohmeis, der in der Region
eine bekannte Persönlichkeit in der Fußball-Szene war. Nach ihm ist jetzt am Areal des alten Fußballplatzes, wo ein
Neubaugebiet entstanden ist, auch eine Straße benannt worden. Neben einem schicken Sportlerheim kicken die Petterweiler inzwischen westlich des Friedhofs auf einem neuen Platz Richtung Rodheim. Und dies geschieht dort seit zwei Jahren sehr erfolgreich. In der Saison 2006/07 schaffte der VfB Petterweil den Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Obwohl man vier Leistungsträger vor Jahresfrist verlor, galten die Petterweiler bei der Konkurrenz als Meisterschaftsfavorit. Die mit Trainer Rainer Pausch ins dritte Jahr gehenden Fußballer des Karbener Stadtteils konnten diese Abgänge denn auch kompensieren. Die Pausch-Elf eilte von Beginn an von Sieg zu Sieg. Vor der Winterpause gelangen 16 Dreier. Nur dreimal, zu Hause gegen den KSV Bingenheim sowie auswärts in Melbach und Ober-Wöllstadt, wurde beim jeweiligen 1: 1 nicht gewonnen. Ungeschlagen sollte der VfB insgesamt in 26 Punktspielen der abgelaufenen Saison bleiben. Erst am 22. April endete die tolle Serie. In Nieder-Weisel unterlagen die Rot-Weißen an einem Dienstagabend knapp mit 0: 1. Fünf Tage später gelang mit dem 2:1-Erfolg in Ober-Hörgern vorzeitig der Aufstieg und die Meisterschaft. Von dem Doppelerfolg an diesem Tag erfuhr man jedoch erst nach der Heimfahrt in Petterweil, als das 0: 0 der TSG Ober-Wöllstadt in Groß-Karben bekannt wurde. So blieb der Mannschaft, die in beachtenswerter Weise den Durchmarsch von der B- in die neue Kreisoberliga schaffte, ein spontaner Jubel verwehrt. Bis zum Saisonende verloren die Petterweiler noch zwei Spiele, in Kaichen mit 0:1 und in Groß-Karben mit 1:2. 17 Punkte Vorsprung gegenüber dem Mitaufsteiger SG Melbach und 20 gegenüber dem Nächstplatzierten FC Kaichen und TSG Ober-Wöllstadt untermauerten die Dominanz des VfB Petterweil in der Kreisliga A während der Saison 2007/08 ebenso wie 104 erzielte Tore bei nur 33 Gegentreffern. In vorderster Linie konnte man sich ganz auf Torjäger Abdelhamed Aberkane verlassen, der mit seinen 52 »Goals« exakt die Hälfte des gesamten VfB erzielte, die Konkurrenten der Ligarivalen weit hinter sich ließ und zudem den WZ-Torjägerpokal der Saison gewann. »Dass wir aber eine so gute Rolle gespielt haben, ist primär zwei Tatsachen zuzuschreiben«, führt Rainer Pausch aus: »Erstens fanden wir die Liga schwächer als erwartet, und zweitens stabilisierte sich unsere Abwehr gegenüber dem ersten Aufstiegsjahr in der B-Liga.« Nur 33 Mal ließ der VfB in 34 Spielen gegnerische Tore zu. »Damit erwies sich die Systemumstellung als richtig«, ergänzt Spielausschussmitglied Joachim Moritz. Nach dem Stand der Dinge wird der Kader des A-Liga-Meisters zusammen bleiben. Dazu gehört auch der in der Endphase der abgelaufenen Saison vom Nachbarn KSG 20 Groß-Karben gekommene Najib Benhaddou. Alpaslan Kursum wechselt vom FC Rendel zu den Petterweilern. Des weiteren kommen mit Dennis Schreiber und Tim Dott zwei bisherige A-Jugendliche zum erstmals in der obersten Kreisliga angesiedelten Verein. »Bei den Neuzugängen haben wir uns bewusst an Spieler aus dem Karbener Bereich gewandt, um eine Identifikation zwischen Mannschaft und Umfeld zu fördern«, nennt Joachim Moritz die Petterweiler Beweggründe für die Auswahl der Neuzugänge. Der sich frühzeitig abzeichnende Aufstieg eröffnete Möglichkeiten, im Blick auf die kommende Saison zu experimentieren. Dies war sowohl in spielerischer als auch logistischer Hinsicht der Fall. Mit dem Aufstieg der Ersten ist die Zweite gleichzeitig B-Ligist. Die Petterweiler Zweite gehörte vor zwei Jahren noch zur unteren Leistungshälfte der B-Liga-Reserven und muss sich zukünftig gegen Mannschaften wie KSG Bönstadt, FC Massenheim oder SV Gronau lI bewähren. Auch unternahm der VfB Petterweil schon Probeläufe mit gleichzeitigen Spielen der beiden Mannschaften an verschiedenen Orten. So ist Co-Trainer Michael Gaiss in Zukunft primär für die B-Liga-Formation zuständig. Wenn am 3. August für den VfB Petterweil der Anpfiff zur neuen Kreisoberliga-Saison mit ihren 21 Mannschaften ertönt, sieht Rainer Pausch seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt. »Bei bis zu vier Direktabsteigern sehen wir uns direkt in diesem Boot. « sagt Pausch, vertraut aber seiner Mannschaft voll und ganz, falls sie ohne größere Verletzungsserien nicht geschwächt werden sollte. »Wenn wir den Kassenerhalt im Kreisoberhaus schaffen, hat der Verein in den letzten Jahren viel erreicht und könnte dann versuchen, sich dort zu etablieren«, hofft Pausch auf eine gute Petterweiler Fußball-Zukunft. Dazu muss noch viel Schweiß fließen. So begann bereits am vergangenen Sonntag auf dem Petterweiler Sportgelände die Vorbereitung auf die neue Runde. Am 29. Juni eröffnet die zweite Mannschaft gegen Kickers 16 Frankfurt den Reigen der Testspiele. Es folgen als Gegner für beide Mannschaften Phönix Düdelsheim am 2. Juli, der SV Steinfurth am 6.,Juli und der SSV Heilsberg am 13. Juli zum Abschluss eines Trainingslagers. Das eigene Turnier in Petterweil beginnt am 20. Juli. Die letzte Juli Woche beschließt das Turnier der Stadt Karben in Rendel. | |
| Wetterauer Zeitung vom 04.04.2008: | |
| VfB schielt schon nach oben | |
| Spitzenduelle in Petterweil und Ober-Wöllstadt Mit Sieben-Meilen-Stiefeln marschiert der VfB Petterweil dem Titelgewinn entgegen. In seinen bisherigen 23 Punktspielen blieb er ungeschlagen und verließ 20 Mal als Sieger das Feld. Der letztjährige Aufsteiger peilt den Durchmarsch an. 16 Punkte Abstand hat die Pausch-Elf bereits zur Konkurrenz hingelegt. Wer mit dem designierten Meister als zweiter Direktaufsteiger die Bezirksliga erreicht und als Dritter über die Relegation an das Tor der obersten Kreisliga pocht, ist offen. Die SG Melbach, den Mitaufsteiger TSG Ober-Wöllstadt, den SSV Heilsberg, den FC Kaichen sowie den letztjährigen Bezirksliga-Absteiger SV Bruchenbrücken trennen nur vier Punkte. Beim Spitzenreiter VfB Petterweil war am Vorsonntag der gewohnte Spielfluss nicht vorhanden. Trainer Rainer Pausch führt dies auf die schlechten Vorbereitungsbedingungen zurück, da der Platz in Petterweil oft gesperrt war. Gegen die SG Melbach wird am Sonntag eine Steigerung vonnöten sein, wenn der VfB seine weiße Weste behalten will. Zwar nimmt man in Petterweil noch keine Aufstiegs- oder sogar Meisterschaftsgratulationen entgegen, für die Bezirksliga hingegen planen die Verantwortlichen schon. »Nach zwei Superjahren könnte in der Bezirksliga der Klassenerhalt nur das Ziel sein, wenn wir es schaffen«, schielt Pausch schon nach oben, warnt aber gleichzeitig vor verfrühter Euphorie und setzt gleich ein mögliches Rundenziel mit den Worten: »Es wäre toll, wenn wir möglichst lange ungeschlagen bleiben würden.« Am Sonntag soll die Serie halten, auch wenn Dennis Fonseca und Tobias Koch ausfallen. | |
| Wetterauer Zeitung vom 02.04.2008: | ||
| Neues Kleinfeld für den VfB Petterweil geplant Koalitionsvertreter im Gespräch mit dem Vereinvorsitzenden Rückl - "Vorbildliche Jugendarbeit" | ||
| Im Rahmen der Ortstermine bei örtlichen Sportvereinen konnten Vertreter der Koalition mit dem Vorsitzenden des VfB
Petterweil, Ottmar Rückl, kürzlich die anstehenden Maßnahmen am Sportgelände in Augenschein nehmen. So habe die Koalition
10 000 Euro für die seit langem geplante Befestigung des Zufahrtsweges bereitgestellt. Als weitere Maßnahme stehe die Beleuchtung einer für Trainingszwecke genutzten Fläche hinter dem Tor an. Der VfB-Vorsitzende wies daraufhin, dass man bei schlechten Bodenverhältnissen gerne den Platz schonen würde und zu diesem Zweck hinter das Tor ausweichen wolle. Ohne die notwendige Beleuchtung sei dies jedoch nicht machbar; sodass die Instandhaltungskosten für die Unterhaltung des Rasenplatzes unnötig gesteigert würden. Zur Minimierung der hierfür notwendigen Kosten wäre der VfB zur Eigenleistung bereit, wie etwa dem Ziehen der Stromkabelgräben. Der FDP-Vorsitzende Oliver Feyl betonte, dass die Koalition die Bereitschaft des VfB zur Eigenleistung ausdrücklich begrüße. Durch dieses ehrenamtliche Engagement könnten Lohnkosten von mehreren tausend Euro gespart werden. |
![]() CDU-Vorsitzendr Guido Rahn im Gespräch mit Vertretern des VfB Petterweil. | |
| Die Koalitionsvertreter sagten hierzu rasches Handeln zu. Auch die Petterweiler CDU-Vorsitzende Ingrid Lenz steht
hinter dieser sinnvollen Maßnahme, die für wenige tausend Euro durchführbar sei und der Stadt unnötige Platzpflegekosten
erspare. Mittelfristig soll der Platz hinter dem Tor als Kleinfeld ausgebaut werden, sodass auch die Jugendmannschaften dort ihre Spiele austragen könnten. Hierzu müsse die vorhandene Rasenfläche verbreitert werden. Laut Rückl werde derzeit über 100 Kinder vom VfB betreut, die dieses Kleinfeld dann intensiv nutzen könnten. Diese ehrenamtliche und vorbildliche Jugendarbeit gelte es zu unterstützen, so der CDU-Vorsitzende Rahn. Die Koalition werde die entsprechenden Mittel in den Folgejahren bereitstellen, ohne dass hierzu neue Schulden gemacht werden müssten. Die Sparpolitik der Koalition lasse zukünftig gezielte kleinere Investitionen zu und zeige damit erste Erfolge der konsequenten Haushaltsführung durch das Bürgerbündnis, so FWG Fraktionschef Michael Ottens. Hiervon profitieren die Vereine mit Jugendarbeit ganz besonders, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung weiter. Die Sparpolitik des Dreier-Bündnisses sei daher die Basis für eine solide Unterstützung der Vereine und ihrer Jugendarbeit. Dies sei eine soziale und weitsichtige Politik im Gegensatz zu der auf Pump gebauten ehemaligen rot-grünen Schuldenpolitik, so Rahn, Ottens und Feyl in ihrer gemeinsamen Stellungnahme. | ||
| Neue Presse vom 29.02.2008: | |
| VfB zur Mannschaft der Stunde Vor einer harten Bewährungsprobe steht am Sonntag der VfB Petterweil als Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A Friedberg. Mit 19 Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 3 (!) gastiert die Mannschaft von Rainer Pausch – als fast schon sicherer Aufsteiger zur Bezirksliga (was der VfB-Coach gar nicht gerne hört) – beim FC Kaichen, der Mannschaft der Stunde. Von Sieg zu Sieg eilend, bog der FCK zuletzt die bereits verloren geglaubte Partie beim KSV Berstadt nach 0:3-Rückstand noch in ein Last-Minute-4:3-Sieg um und ist mit 68 erzielten Toren nach Petterweil (72) treffsicherster A-Ligist. „Wir müssen auf Kaichens Torjäger Gerrit Fokken unbedingt aufpassen und ihn im Auge behalten“, weiß VfB-Coach Pausch um die Qualitäten des bereits 20 Mal erfolgreichen Kaicheners. Pausch rechnet fest damit, dass Kaichen noch in den Kampf um Platz 2 eingreift. Um die eigene Erfolgsserie fortzusetzen, verlangt der Petterweiler Trainer eine klare Steigerung seiner Mannschaft gegenüber dem letztwöchigen 3:0 über den SV Nieder-Weisel II. Bis auf das Ergebnis habe ihn nicht sonderlich viel erfreut: „Wir haben zu viele Torchancen ausgelassen und auch hie und da spielerische Mängel offenbart.“ Im Fall des Bezirksliga-Aufstiegs werde man sich beim VfB nicht in der Defensive verstärken müssen. Pausch: „Nein, die Abwehr ist nicht unsere Achillesferse. Eher benötigen wir noch drei erfahrene Spieler für Mittelfeld und Angriff – schon deshalb, um den Kader ausgeglichener zu gestalten.“ Auch müsse man an die dann in der B-Liga spielende 2. Mannschaft denken. Pausch weiß: „Der Sprung aus der A-Liga in die Bezirksliga wird ein weitaus größerer als der aus der B- in die A-Liga sein.“ Sollte es tatsächlich etwas mit einem neuerlichen Petterweiler Durchmarsch werden – auf Abdelhamid Aberkane können sich die VfB-Fans auch in der kommenden Saison freuen. Der mit 39 Saisontoren überragende A-Liga-Schütze hat trotz diverser Landesliga-Offerten für 2008/09 in Petterweil zugesagt! Rainer Pauschs Tip: FC Kaichen – VfB Petterweil 1:1 | |
| Neue Presse vom 07.02.2008: | |
| Von Dennis Pfeiffer-Goldmann | |
| Überraschung in Petterweil Karben. Gute Nachricht für alle Petterweiler Sportler: Noch in diesem Jahr soll der Schotterweg zum schicken, neuen Sportplatz definitiv ausgebaut und asphaltiert werden. Die Koalition aus CDU, FWG und FDP will heute Abend im Haupt- und Finanzausschuss das Vorhaben für den Haushalt des laufenden Jahres beantragen. Ein gleichlautender Grünen-Vorschlag dürfte damit eine Mehrheit finden. Wenn Ottmar Rückl, der Vorsitzende des VfB Petterweil, diese Zeilen liest, wird er aus allen Wolken fallen. Denn erst gestern Abend verständigte sich die Koalition überraschend darauf, den Weg ausbauen zu lassen. Noch vor Wochenfrist klang das ganz anders: "Wir können nicht Nebensächlichkeiten vorziehen", sagte Guido Rahn in der FNP vom 30. Januar und verwies auf den 60-Millionen-Euro-Schuldenberg der Stadt. Damit reagierte er auf die Forderung des Vereins, den auf rund 200 Meter unasphaltierten Weg vier Jahre nach Eröffnung des neuen Sportplatzes auszubauen. In einem Appell hatte VfB-Chef Rückl den Karbener Bürgermeister Roland Schulz (SPD) zuvor eindringlich um den Ausbau gebeten: "Helfen Sie uns, damit wir von diesem Übel endlich befreit werden!" Viele Schlaglöcher, Matsch im Winter und Staub im Sommer seien nicht nur für die vielen Besucher des Sportplatzes eine Qual, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger, erklärte Rückl in der FNP. Der Weg in der verlängerten Rodheimer Straße ist nämlich auch die Hauptverbindungsroute zwischen Petterweil und Rodheim jenseits der gefährlichen Landesstraße. Dieser Forderung nahmen sich die Grünen an und fordern nun in einem Antrag für die Haushaltsberatungen, die Straße schon dieses Jahr für 9000 Euro auszubauen, statt sie Jahr für Jahr für 3000 bis 3500 Euro auszubessern. "Das Sparen geht inzwischen an manchen Stellen zu weit", findet Grünen-Sprecher Mario Schäfer, "denn wenn sich eine Investition in nur drei Jahren rechnet, dann muss man sie tätigen." Nach dem Bericht in der FNP nahm die Koalition gleich Kontakt zum VfB-Vorsitzenden Rückl auf. Bei einem Gespräch habe dieser dann auf seine lange Korrespondenz mit dem Karbener Rathaus verwiesen, berichtet Guido Rahn. "Davon wussten wir nichts", sagt Rahn. "Da liegt wohl einiges im Argen." Der Verein habe gleich eine ganze Liste von jahrealten Wünschen präsentiert, die bisher im Rathaus nicht umgesetzt worden seien. Folgerung für die Koalition: Nachdem der VfB schon so lange warten musste, soll er nun endlich die Zufahrt bekommen. Das mache auch finanziell Sinn bei Kosten von nur 9000 Euro, findet Rahn und unterstützt damit den Grünen-Vorstoß. "Ja, wir haben uns vom Gegenteil überzeugen lassen." Unterstützung bekam Ottmar Rückl zwischenzeitlich auch von seinem Vorsitzendenkollegen Werner Wiegand vom TV Petterweil in einem Leserbrief in der FNP. In Vertretung für den erkrankten Bürgermeister kündigte Baustadtrat Gerd Rippen (Grüne) in der FNP an, das Thema in den Gremien der Stadt zur Sprache bringen zu wollen. Mit der satten Mehrheit von Koalition und Grünen kann der Ausbau aber nun noch viel schneller kommen: Bereits nächsten Freitag soll das Parlament endgültig entscheiden. | |
| Neue Presse vom 30.01.2008 und Karbener Zeitung vom 07.02.2008: | ||
| Vorsitzender Ottmar Rückl erinnert an die Zusage, dass die Zufahrtsstraße zum Sportplatz geteert wird | ||
| Bitte baut uns den Weg! "Helfen Sie uns, damit wir von diesem Übel endlich befreit werden!" Mit einem Appell richtet sich der VfB Petterweil an Bürgermeister Roland Schulz (SPD): Dringend müssten die noch fehlenden gut 200 Meter des Weges bis zum Sportplatz asphaltiert werden, fordert der Chef des Fußballvereins, Ottmar Rückl. | ||
| "Der jetzige Zustand ist erbärmlich", verweist Rückl auf die vielen Schlaglöcher- Umgehend fordern
nun die Grünen den Ausbau des Weges. Die Koalition lehnt das allerdings ab -. Die Stadt habe kein Geld. Ein Stück des verlängerten Rodheimer Weges ist noch asphaltiert- Dann jedoch beginnt die Schlaglochpiste. Im Winter müssen die vielen Fußgänger, Jogger und Radfahrer tiefen Pfützen ausweichen. Im Sommer und Herbst, berichtet Rückl, würden sie regelmäßig von Autos oder Lastern eingestaubt-. Als der neue Sportplatz samt Vereinsheim vor vier Jahren in Betrieb ging, erhielten wir von der damaligen Stadtführung die Zusage, dass mit der Fertigstellung auch die Zufahrtsstraße geteert wird, erinnert sich der Vereinsvorsitzende. Seit dem Gespräch von damals habe es jedoch keine weitere Rückmeldung von Schulz gegeben. "Noch heute sind wir der Stadtverwaltung dankbar für das neue Sportgelände", erkennt Rückl an. Es habe dem Verein einen starken Auftrieb gegeben, die Zuschauerzahlen steigen. Bis zu 300 Menschen schauen sich die Spiele an. Getragen von dieser Sympathie steht die erste Mannschaft sogar erstmals in der 40-jährigen Vereinsgeschichte auf dem Sprung in die Bezirksliga. Wenn Mannschaften und Zuschauer anreisten, seien sie begeistert von der tollen Anlage. "Aber über die Straße schütteln alle nur den Kopf", sagt Rückl. Eine Rückmeldung aus dem Rathaus hat er diesmal: Stadtbaurat Gerd Rippen (Grüne) verweist namens des Bürgermeisters darauf, dass er das Thema in den Stadt-Gremien zur Sprache bringen wolle. Den Ausbau plane der Magistrat fürs nächste Jahr. 10 000 Euro soll er kosten, sagt Rippen. |
![]() Eine übele Schlaglochpiste führt zum schicken Petterweiler Sportplatz: VfB-Chef Ottmar Rückl ärgert sich seit vier Jahren darüber. | |



